::: ZEITRAFFER - FILME :::


 

 

::: 03./04. August 2002 :::

In der Nacht zum 04. August 2002 machte ich etwa 150 Aufnahmen von leuchtenden Nachtwolken mit meiner Digitalkamera. Mein Ziel war es, eine oder mehrere Zeitrafferfilme von leuchtenden Nachtwolken zu erstellen.

Der Vorteil eines Zeitrafferfilms ist, dass man die Veränderungen in der Struktur der Nachtwolken besser als bei der Beobachtung wahrnehmen kann, da die zeitlichen Abläufe verkürzt sind. Zunächst benötigte ich die Bilder. Die Kamera wurde auf ein Stativ aufgebaut und hatte stets die gleiche Brennweite, damit stets der gleiche Teil des Himmelsabschnitts zu sehen war. Auch die Belichtungszeit und Blende war stets identisch. Nun nahm ich alle 30 bzw. 60 Sekunden ein Bild auf. Die zeitlichen Abstände mussten genau eingehalten werden, damit der Zeitrafferfilm später nicht „ruckelt“.

Danach wertete ich alle Bilder aus und bearbeitete sie mit einem Fotobearbeitungsprogramm auf dem PC. Bestimmte Dinge mussten verändert werden: Helligkeit, Kontrast, Tonwerte etc. Diese Arbeit war sehr zeitaufwendig, da sie an jedem einzelnen Bild durchgeführt werden musste. Mit einem anderen Programm erstellte ich nun die Zeitrafferfilme, die meist aus 10-20 Einzelbildern zusammengesetzt sind.


   

Der Zeitrafferfilm ist aus 19 Einzelbildern zusammengesetzt, die zwischen 00:31 Uhr und 01:35 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit aufgenommen wurden. Die Brennweite betrug 105 mm bei Blende f/2.6. Es wurde jeweils 8 Sekunden bei ISO 400 belichtet.

Dieser Zeitrafferfilm zeigt die Entwicklung der leuchtenden Nachtwolken in der ersten Stunde ihrer Sichtbarkeit. Auffallend ist, dass innerhalb der großen Zeitspanne kaum eine Strukturveränderung eintritt. Die Höhe der Nachtwolken über dem Horizont bleibt recht konstant. Lediglich die Bewegung einiger Wellenförmiger Wolkenteile ist zu erkennen. Zusätzlich sind noch dunkle „normale“ Wolken sichtbar.

 

[ 912 KB] ca. 10-20 Sek. @ DSL

   

Der Zeitrafferfilm ist aus 10 Einzelbildern zusammengesetzt, die zwischen 01:51 Uhr und 02:02 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit aufgenommen wurden. Die Brennweite betrug 105 mm bei Blende f/2.6. Es wurde jeweils 5 Sekunden bei ISO 400 belichtet und jede Minute ein Bild aufgenommen.

Dieser Zeitrafferfilm zeigt die Entwicklung der leuchtenden Nachtwolken in einer Zeitspanne von 10 Minuten. Auffallend im Gegensatz zur letzten Animation ist, dass innerhalb einer viel kürzeren Zeitspanne eine viel größere Strukturveränderung zu erkennen ist. Besonders die Zugrichtung der leuchtenden Nachtwolken Richtung Süd-West ist auffallend.

 

[ 861 KB] ca. 9-20 Sek. @ DSL

   

Der Zeitrafferfilm ist aus 12 Einzelbildern zusammengesetzt, die zwischen 02:06 Uhr und 02:12 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit aufgenommen wurden. Die Brennweite betrug 260 mm bei Blende f/2.6. Es wurde jeweils 5 Sekunden bei ISO 400 belichtet und alle 30 Sekunden ein Bild aufgenommen.

Dieser Zeitrafferfilm zeigt kleinste Detailveränderungen in der leuchtenden Nachtwolke. Eine Veränderung in den Farben von zunächst gold-gelb zu silbrig-blau ist ebenfalls zu erkennen. Die Zugrichtung der Wolken Richtung Süd-West ist ebenfalls erkennbar.

 

[ 813 KB] ca. 9-20 Sek. @ DSL

   
Der Zeitrafferfilm ist aus 13 Einzelbildern zusammengesetzt, die zwischen 02:55 Uhr und 03:01 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit aufgenommen wurden. Die Brennweite betrug 105 mm bei Blende f/2.6. Es wurde jeweils 1 Sekunde bei ISO 200 belichtet und etwa alle 30 Sekunden ein Bild aufgenommen.

Dieser Zeitrafferfilm zeigt kaum Strukturveränderung der Wolken. Nur die schon angesprochene Zugrichtung ist erkennbar.
 

[ 777 KB] ca. 8-20 Sek. @ DSL

   
     
     

 

 


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